KONGRESSE

Kongresse

DVR Kolloquium 2015

Ablenkung im Straßenverkehr
Probleme und Lösungen

Ablenkung als Ursache von Unfällen im Straßenverkehr ist in den letzten Jahren in den Fokus der Unfallforschung gerückt. Schätzungen zufolge spielt Ablenkung mindestens bei jedem zehnten Unfall eine Rolle. Die Quellen der Ablenkung sind vielfältig. Dabei geht es längst nicht nur um die allgegenwärtigen Mobiltelefone und Navigations-geräte und deren Nutzung im Pkw, sondern auch um die Ablenkung zu Fuß und auf dem Rad, z.B. durch Kopfhörer oder Smartphones.

2013 hatte der DVR dieses Thema gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung mit einer Schwerpunktaktion in Betrieben und Ausbildungs-stätten aufgegriffen. Im Rahmen der Kampagne „Runter vom Gas„ wird Ablenkung in Jahr 2015 von DVR und BMVI mit einer Innerortsplakatierung sowie einem umfangreichen Maßnahmenpaket gemeinsam mit den Bundesländern ins öffentliche Bewusstsein gerückt.

Die drängende Frage ist: Wie kann die Verkehrssicherheit angesichts der zunehmenden Ablenkungsfaktoren erhöht werden? Welche Möglichkeiten bieten Verkehrsrecht, Fahrerassistenz und Automatisierung? Welche weiteren Wege der Verhaltensbeeinflussung gibt es?

DVR, ADAC und Dekra hatten dazu am 7. Dezember 2015 nach Bonn Fachleute eingeladen, die sowohl in Vorträgen das Thema vertieften als auch auf dem Podium offene und kontroverse Fragen diskutierten

DVR-Forum "Sicherheit und Mobilität"

Die Allee zieht sich wunderschön durch die sommerliche Landschaft. Nur eines fällt aus dem friedlichen Rahmen: ein Straßenkreuz.

Am Dienstag den 16. Juni 2015 fand im KOMED-Saal im Mediapark Köln das 21. DVR-Forum zum Thema „Bäume an Landstraßen? Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Widerstreit“ statt. Die GWM plante, organisierte und begleitete das Forum.

Bäume am Straßenrand sind eine unterschätzte Gefahr. Nur 13 Prozent der motorisierten Verkehrs-teilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer halten sie für gefährlich (Ellinghaus 2004).

Doch welche Maßnahmen zum Schutz vor Baumunfällen sind effizient und effektiv? Inwieweit können Schutzplanken dazu beitragen, Unfallfolgen deutlich zu vermindern? Welche Geschwindigkeitsbeschränkungen sind zwingend erforderlich, um der Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit wirksam begegnen zu können? Können regelmäßige Geschwindigkeitsüberwachungen helfen, Unfälle zu reduzieren? Ist das Konzept der „fehlerverzeihenden Straße„ mit Alleen vereinbar? Können Fahrdynamikregelungen (ESP) den Kontrollverlust von Fahrzeugen beeinflussen? Sind Alleenschutz und Verkehrssicherheit überhaupt vereinbar? Und wenn ja, wie am besten?

In diesem DVR-Forum kamen traditionell unterschiedliche Meinungen zu Wort und Fakten aus unterschiedlichen Fachrichtungen wurden ausgetauscht. Für das 21. DVR-Forum hatten wir ein Thema gewählt, das in besonderer Weise für alle Verkehrsteilnehmer von Bedeutung ist. (DVR-Bericht)

DVR-Kolloquium

Sichere Straßen – für kleines Geld?
Infrastrukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit

Maßnahmen im Straßenraum haben große Vorteile gegenüber anderen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit: Sie haben in aller Regel eine dauerhafte Wirkung. Diese ist exakt überprüfbar, da die Unfallsituation vor und nach der Neugestaltung ortsgenau verglichen werden kann. Hierzu gibt es langjährige Erfahrungen in Deutschland. Grundsätzlich ist bekannt, welche Maßnahmen sich bewährt haben und welche ungeeignet sind. Um dem Ideal einer sicheren Straßengestaltung möglichst nahe zu kommen, fehlen häufig die notwendigen finanziellen Mittel. Aber gibt es nicht auch wirkungsvolle infrastrukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit „für kleines Geld„?

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Unfallforschung der Versicherer hatten dazu am 8. Dezember 2014 ins BMVI nach Berlin Fachleute eingeladen, die sowohl in Vorträgen das Thema vertieften als auch auf dem Podium offene und kontroverse Fragen diskutierten. (Bericht DVR)

Symposium "Sicherer Radverkehr" in Berlin

Die Zahlen der getöteten und schwerverletzten Radfahrerinnen und Radfahrer steigen. Das Problem verschärft sich durch die zunehmende Nutzung von Pedelecs. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) haben Fachleute aus Wissenschaft, Forschung, Institutionen und Verbänden eingeladen, an dem Symposium „Sicherer Radverkehr“ am 19. und 20. März 2012 in der Neuen Mälzerei in Berlin teilzunehmen. Das Symposium hat Empfehlungen für Politik und Praxis ausgesprochen und Leitlinien zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern erarbeitet.

Mit der Organisation wurde die GWM beauftragt. (Tagungsband) [1.782 KB]

3. TTD-Conference

(Technology based Training for Drivers)
Aufbauend auf den erfolgreichen Vorgängerkonferenzen in den Jahren 2007 und 2009 setzten der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), die gesetzlichen Unfallversicherungsträger (DGUV) und die Unfallforschung der Versicherer (UDV) am 23. und 24. November 2011 in Dresden die Diskussion über Möglichkeiten der Unterstützung in der Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern fort. Die GWM plante, organisieret und begleitete die Konferenz.

Qualifizierte Beiträge und internationalen Teilnehmer garantierten eine anspruchsvolle, fachliche Diskussion, aber auch einen Fachaustausch über die praktischen Erfahrungen der letzten Jahre.
Vorträge und eine begleitende Ausstellung beschäftigten sich mit folgenden Themen:
• Stand der Umsetzung der EU-Richtlinie 2003/59 EG in Europa. Sind Modifikationen zu erwarten?
• Verkehrssicherheitsarbeit im Spannungsfeld zwischen Fahr- und Verkehrssimulation: Fahrzeughandling und Verkehrswahrnehmung.
• Inhaltliche Anforderungen: Wie können spezielle Fahrergruppen, beispielsweise Rettungsdienste, von einem Simulatortraining profitieren?
• Technische Anforderungen: Erfordern unterschiedliche Fahrzeugkategorien unterschiedliche Trainingskonzepte?
• Didaktische Anforderungen: Wie kann berufliche Weiterbildung profitieren von Simulatoren und modernen Trainingskonzepten?
• Qualitätssicherung: Wie kann Weiterbildung verstärkt als Aspekt des betrieblichen Qualitätsmanagements gesehen werden?
• Welche Simulationen gibt es im Zweiradbereich?

Nähere Informationen finden Interessenten unter www.ttd-conference.de

Internationales Motorradsymposium

21. und 22. September 2009 in Berlin
Das Internationale Motorradsymposium hat Empfehlungen für Politik und Praxis ausgesprochen und Leitlinien zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern erarbeitet.

Zielgruppe: Fachleute aus Wissenschaft, Forschung, Institutionen und Verbänden

Auftraggeber / Veranstalter:
Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV)
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR)

Leistungen der GWM:
Konzeption, Organisation und Begleitung des Symposiums



Eindrücke vom Internationalen Motorradsymposium


Infokonzerte „Kind und Verkehr“ mit Rolf Zuckowski

28. September bis 22. Oktober 2009 (16 Infokonzerte in den Hauptstädten der Bundesländer)
Ziel der Infokonzerte war die Bekanntmachung des neuen Projekthandbuches „Kind und Verkehr“ für sozialpädagogische Fachkräfte in Krippe und Kindergarten. Auf der Bühne musikalisch begleitet wurde Michael Heß, Autor des Projekthandbuches, von Beate Lambert, FERRI Feils, Michael Gundlach und Rolf Zuckowski, die eine Auswahl von Liedern darboten aus den Alben (DVR) mit Unterstützung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)

Regionale Partner:
Unfallkassen und Landesverkehrswachten

Bühnenteam:
Beate Lambert, FERRI (Georg Feils), Michael Gundlach, Michael Heß und Rolf Zuckowski

Leistungen der GWM:
Bühnenkonzeption, Organisation der Tournee, Präsentation des neuen Projekthandbuches (Konzeption, Text und Gestaltung GWM) auf der Bühne


Impressionen





Symposium „Mehr Sicherheit für Kinder..."

Symposium, 24. und 25. September 2007 in Berlin
Das Symposium „Mehr Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr" hat Empfehlungen für Politik und Praxis ausgesprochen und Leitlinien zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kindern und Jungendlichen erarbeitet.

Zielgruppe:
Fachleute aus Wissenschaft, Forschung, Institutionen und Verbänden

Auftraggeber / Veranstalter:
Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV)
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR)

Leistungen der GWM:
Konzeption, Organisation und Begleitung des Symposiums


Symposien „Sicherheitsaudit von Straßen"

Sechs Symposien in den Jahren 2005 und 2006 in Weimar, Wuppertal, Lübeck und Ulm
In den Fachveranstaltungen wurden neue Entwicklungen und Erkenntnisse aus der Straßen- und Verkehrsplanung sowie der Verkehrssicherheitsforschung dargestellt. In dem anschließenden Forum erhielten Auditoren Gelegenheit, die in ihrer Arbeit aufgetretenen Fragen mit den Referenten zu erörtern.

Zielgruppe:
Sicherheitsauditoren und Fachleute, die sich mit der Planung von Straßen befassen

Auftraggeber / Veranstalter:
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) in Zusammenarbeit mit dem Verkehrstechnischen Institut der Deutschen Versicherer (VTIV) und der Auditpartnerschaft der Hochschullehrer (AdH)

Symposium "Sicherer Radverkehr" in Berlin


Leistungen der GWM:
Organisation und Begleitung der Veranstaltung

Internationale Konferenz „Globale Sicherheit"

6. bis 9. Oktober 2002 in Portoroz (Slowenien)
Bei der Fachveranstaltung wurden Fragen der Sicherheit am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr und in der Freizeit erörtert. Die Workshops haben sich den Themen „Drogenkontrollen am Arbeitsplatz", „Verkehrssicherheitsprogramme: Verhaltens-training, Fahrzeugtechnik, Kontrolle", „Stress am Arbeitsplatz", „Wirkung von Drogen auf Sicherheit und Leistung", „Sicherheit am Arbeitsplatz: Risikobeurteilung und Sicherheitsvorschriften", „Sicherheit am Arbeitsplatz – Prävention und Korrekturmaßnahmen" sowie „Faktoren der Verkehrssicherheit" gewidmet.

Zielgruppe:
Fachleute aus Forschung, Politik und Verwaltung

Auftraggeber / Veranstalter:
Institut für Arbeitssicherheit Sloweniens (ZVD)
Slowenischer Verkehrssicherheitsrat
Amt für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz der Republik Slowenien
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR)

Symposium „Sicherheit von Nutzfahrzeugen"

Internationales Symposium, 15. Dezember 2000 in München
Das Symposium hat die modernen Möglichkeiten der Transportlogistik aufgezeigt, die Verbesserungen der aktiven und passiven Sicherheit, die Erhöhung der Umweltverträglichkeit von Nutzfahrzeugen und die daraus resultierenden Anforderungen an die Fahrzeughersteller und Fahrer. Neue Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus industrieller Entwicklung, Unfallforschung und Telematik wurden präsentiert.

Zielgruppe:
Fachleute aus den Gebieten „Nutzfahrzeugbau", „Transportgewerbe" und Kraftfahrzeug-Sachverständigenwesen"sowie Vertreter von Behörden und Institutionen

Auftraggeber / Veranstalter:
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR)
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV)
European Vehicle Passive Safety Network (EUPSN)

Link: Nutzfahrzeug-Sicherheitssymposium: Experte aus USA erhält Sicherheitspreis (presseportal)


Verkehrssicherheit älterer Menschen

Internationaler Kongress Verkehrssicherheit älterer Menschen – Mobilität erhalten und fördern"
5. bis 7. Oktober 1993 in Bonn
Bei dem Fachkongress wurden die Probleme der Mobilität und der Sicherheit älterer Menschen aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen und Erfahrungen aus verschiedenen europäischen Ländern beleuchtet. In fünf Arbeitskreisen wurden Thesen und Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssicherheit älterer Menschen und zur Erhaltung und Förderung ihrer Mobilität erarbeitet.

Zielgruppe:
Fachleute aus Wissenschaft und Praxis

Auftraggeber / Veranstalter:
Bundesministerium für Familie und Senioren (bmfsfj)
Bundesministerium für Verkehr (BMVBS)
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR)

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