MEDIEN

Medien zur Verkehrssicherheitsarbeit

sind Hilfsmittel, um anvisierte Ziele möglichst optimal zu erreichen.

Ein interessantes und lesenswertes Printmedium transportiert seine Botschaften auf einem „mittleren Erreichbarkeitsniveau“ – es langweilt nicht und es überfordert nicht, sondern bietet dem Leser Neues, Spannendes oder Vorteilhaftes. Es ist nicht nur gestalteter Fließtext, sondern folgt einem Konzept, einem Plot. Die Gestaltung unterstützt seine Botschaft und ist kein Selbstzweck. Neben digitalen Medien wird das Printmedium auch in Zukunft seinen Platz behaupten.

Ein Film hat den Vorteil, dass er Geschwindigkeiten und Entfernungen im Straßenverkehr einigermaßen realistisch abbilden kann. Darüber hinaus kann er betroffen machen und eine Geschichte mit einem Spannungsbogen erzählen. Sympathische Filmakteure ermöglichen den Zuschauerinnen und Zuschauern Identifikationen. Dramaturgische Effekte, Bildschnitte und Musik sorgen für die notwendige Spannung und Aufmerksamkeit.

Auch wenn ein Film nur „konsumiert“ wird (z.B. im Fernsehen), sollte er doch zum Nachdenken anregen. Bei einem Seminar (oder im Unterricht) eingesetzt, kann er entweder als Triggerfilm (Gesprächseinstieg) oder als „Lehrfilm“ dienen, indem er einen Teil des Seminars zusammenfasst und ergänzt. Ein Film ersetzt nicht die Kompetenz, Persönlichkeit und Überzeugungskraft eines Moderators, Lehrers oder Referenten.

Multimedia vereint mehrere Medien miteinander, zum Beispiel Grafik, Animation, Text, Fotografie, Audio oder Video. Multimediale Medien können besonders gut die Neugier des Benutzers wecken, wenn sie interaktiv angelegt und mit Spielelementen angereichert sind.

Multimediale Medien werden in manchen Fällen für das reine Selbststudium konzipiert. In der Verkehrssicherheitsarbeit wird ihr Einsatz häufig von einem Tutor begleitet oder mit anderen Lehr- bzw. Lernformen (Seminar, Unterricht, Training) kombiniert.

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